| Veranstaltung: | Unterbezirksdelegiertenkonferenz 2025 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | TOP 10.2. Beratung der restlichen Anträge |
| Antragsteller*in: | SB Mülheim |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 24.12.2024, 13:53 |
A1: Wohnraumkiller-Killer
Weiterleitung
- Weiterleitung an:
- Bundespaerteitag SPD
Antragstext
In Deutschland ist Wohnraum knapp. Besonders in den Ballungszentren dieser
Republik. Perspektivisch ist keine Besserung in Sicht, im Gegenteil. In der
Folge steigen die Mieten immer weiter, finanzschwache Haushalte werden aus der
Stadt gedrängt. Die Möglichkeit in Hamburg, München, Köln oder Berlin zu wohnen,
entwickelt sich immer weiter zum Luxusgut. Dieser Problematik wollen wir
entgegegenwirken, indem wir bei den privilegiertesten dieser Gesellschaft
Ansätzen.
Deshalb fordern wir ein Verbot von Zweitwohnungen in Deutschland.
Dies es notwendig, da es keine Begrenzungen für die Anzahl von Nebenwohnungen
gibt, die einzige Limitierung ist der Geldbeutel. Ein Privileg auf Kosten der
Allgemeinheit. Außerdem öffnen Nebenwohnung Tür und Tor für Steuerbetrug, in
Zeiten angespannter Haushaltslage auch aus finanzpolitischer Sicht
problematisch.
So kann nämlich umgangen werden, dass man die Wohnung erst nach 10 Jahren
steuerfrei verkaufen kann. Nun sind es nur drei Jahre.
Radikale Zeiten brauchen radikale Lösungen! Es ist an der Zeit.
Begründung
Nebenwirkungenwohnungen sind in Zeiten der Wohnungsknappheit ein unverschämtes Privileg der Reichen auf Kosten der Allgemeinheit. Auch sind sie ein Einfallstor für Steuerbetrug.
Änderungsanträge
- Ä1 (Jusos Mülheim, Eingereicht)
