| Veranstaltung: | Unterbezirksdelegiertenkonferenz 2025 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | TOP 10.2. Beratung der restlichen Anträge |
| Antragsteller*in: | SB Kalk |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 04.01.2025, 18:54 |
A26: Mehr Begegnungsräumen für Köln
Weiterleitung
- Weiterleitung an:
- Köln SPD
Antragstext
Wir fordern die Stadt Köln dazu auf, weitere unentgeltliche Begegnungsräume nach
dem Vorbild des Demokratie Space in Kalk einzurichten. Diese Räume sollen dem
gesellschaftlichen Austausch dienen sowie die Teilhabe aller am
gesellschaftlichen Leben ermöglichen. In diesen Begegnungsräume können sich
Bürger*innen frei versammeln, um sich zu organisieren, auszutauschen und
gemeinsame Projekte zur Stärkung der Demokratie voranzutreiben.
Begründung
Der Demokratie Space in Kalk, der vom Integrationshaus e.V betrieben wird, ist ein leuchtendes Beispiel für gelebte Demokratie und Inklusion in Köln. Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe finden hier eine Plattform für soziale, kulturelle und bildungsbezogene Aktivitäten – von Erste-Hilfe-Kursen bis hin zu Kunstveranstaltungen und Umweltaktivismus.1 Das Integrationshaus e.V. in Kalk hat gezeigt, wie wichtig kostenfreie Räume für Vereine, Initiativen und Bürgergruppen sind. Solche Räume entlasten bestehende Einrichtungen und ermöglichen es Menschen, sich selbst zu organisieren und gesellschaftliche Projekte voranzutreiben, ohne finanzielle Hürden.2
Die Organisation eines Treffens im Demokratie-Space in Köln könnte kaum einfacher sein: Auf der Website des Integrationshauses e.V. findet sich ein Kalender mit den verfügbaren Terminen. Man wählt einen passenden Termin aus, schreibt dem Verein eine kurze E-Mail und kann am Tag des Treffens den Schlüssel für den Raum abholen.3 Genau solche unkomplizierten Möglichkeiten zum Austausch brauchen wir mehr in Köln.
Die Erfahrungen des Integrationshauses zeigen, dass der Bedarf an solchen Räumen in Köln groß ist. Immer mehr Menschen und Gruppen suchen nach Orten, an denen sie ihre Anliegen voranbringen können. Es ist daher dringend notwendig, diese Nachfrage durch ein erweitertes Angebot an Begegnungsräumen zu decken. Begegnungsräume sind ein starkes Signal für gelebte Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir fordern die Stadt Köln auf,
ihrer Verantwortung gerecht zu werden und durch die Einrichtung weiterer solcher Räume einen entscheidendenBeitrag zur Stärkung unserer demokratischen Gesellschaft zu leisten.
