| Veranstaltung: | Unterbezirksdelegiertenkonferenz 2026 |
|---|---|
| Antragsteller*in: | SB Innenstadt, SB Lindenthal |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 07.01.2026, 08:50 |
A2: Baulich getrennt – politisch vereint
Weiterleitung
Antragstext
Die SPD Köln setzt sich für eine sichere, nachhaltige und menschenfreundliche
Mobilität in unseren Stadtteilen ein. Auf der Luxemburger Straße besteht
weiterhin erheblicher Handlungsbedarf, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.
Wir fordern daher:
dass sich die SPD Köln für die Planung und Umsetzung eines baulich
getrennten, durchgängigen und sicheren Radwegs auf der Luxemburger Straße
einsetzt, insbesondere im Abschnitt zwischen Scherfginstraße und
Weißhausstraße in Köln-Sülz;
dass die SPD Köln den Austausch mit relevanten Initiativen, Anwohner:innen
und Fachakteuren sucht, um Bedarfe und Gestaltungsmöglichkeiten
einzubeziehen;
dass die SPD Köln auf eine Gesamtstrategie zur Verbesserung der
Verkehrssicherheit an der Luxemburger Straße hinwirkt, wobei der baulich
getrennte Radweg als zentrale Maßnahme priorisiert wird.
Begründung
Die Einführung von Tempo 30 auf der Luxemburger Straße war ein wichtiger erster Schritt zur Erhöhung der Sicherheit und zur Reduzierung der Belastungen für Anwohner:innen. Trotz dieser Fortschritte bleibt die Straße jedoch weiterhin ein Unfallschwerpunkt, insbesondere für Radfahrer:innen. Der bestehende Verkehrsraum bietet für den Radverkehr keine ausreichende Sicherheit, wodurch viele Menschen das Fahrrad gar nicht erst nutzen oder sich im Straßenverkehr unsicher fühlen.
Baulich getrennte Radwege sind eine der wirksamsten Maßnahmen, um Konflikte zwischen Auto- und Radverkehr zu reduzieren und die objektive wie subjektive Sicherheit deutlich zu erhöhen. Ein solcher Radweg würde nicht nur Unfälle vermeiden, sondern auch mehr Menschen zum Umsteigen auf das Fahrrad motivieren – ein Gewinn für Gesundheit, Umwelt und das gesamte Viertel.
Gerade in einem dicht besiedelten Wohngebiet wie Sülz ist eine klare Trennung der Verkehrsarten notwendig, um allen Verkehrsteilnehmenden – insbesondere den schwächeren – Schutz und Raum zu geben.
