| Veranstaltung: | Unterbezirksdelegiertenkonferenz 2026 |
|---|---|
| Antragsteller*in: | SB Innenstadt |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 07.01.2026, 08:52 |
A3: Kanzler*innen-Doppelspitze – doppelt Spitze!
Weiterleitung
Antragstext
Wir fordern, dass sich die Jusos Köln auf Bundes- und Landesebene für die
Einführung einer quotierten Kanzler*innen-Doppelspitze einzusetzen. Dieses
Modell soll sicherstellen, dass höchste politische Verantwortung nicht länger
von einzelnen allein getragen wird, sondern vielfältige Perspektiven,
Geschlechter, Sexualitäten, Lebensrealitäten und Kompetenzen gleichberechtigt
vertreten werden.
Begründung
1. Für mehr Vielfalt und echte Gleichberechtigung:
Als queerfeministischer Richtungsverband verstehen wir, dass Repräsentation nicht nur ein Symbol ist, sondern politische Wirkung entfaltet. Eine Kanzler*innen-Doppelspitze sorgt dafür, dass marginalisierte Gruppen sichtbar werden, Verantwortung übernehmen und an den entscheidenden Hebeln der Macht hierzulande mitbestimmen.
2. Gegen toxische Machtstrukturen:
Deutschland hat nicht erst seit der Vereidigung von Friedrich Merz ein strukturelles Problem mit toxischen, reichen, machtbesessenen, alten, weißen, hetero, cis Männern, die der Gesellschaft regelmäßig Steine in den Weg legen. Doppelspitzen auf Bundes- und Landesebene in Ministerien, Staatskanzleien und dem Kanzleramt brechen diese Machtmonopole auf, zwingen zu Kollaboration und verhindern, dass einzelne Entscheidungsträger*innen ungefiltert durchregieren.
3. Eine neue politische Kultur:
Doppelspitzen fördern Zusammenarbeit, gegenseitige Kontrolle und – ganz ehrlich – auch guten Gossip. Politik wird wieder menschlich, nahbar und unterhaltsam. Gleichzeitig profitieren die Gehirnzellen unserer Bürger*innen, denn schlechter Trash-TV von RTL II, Pro Sieben & Co. wird irrelevant, während echtes politisches Interesse wächst und die Doppelspitzen in einer Trash-TV Doku von Arte und dem ZDF – moderiert von MrWissen2Go und Fabian Köster – begleitet werden könnte.
4. Work-Work-Balance:
Geteilte Verantwortung bedeutet weniger Überlastung für Einzelpersonen, gesündere Arbeitsmodelle im Kanzleramt, den Ministerien und Staatskanzleien sowie die Möglichkeit, Politik auf Augenhöhe zu gestalten – ohne Burnout und Machtspielchen. Die Arbeitswoche der Kanzler*innen-Doppelspitze könnte pro Person auf 10h pro Tag gedeckelt werde, somit wäre sichergestellt, dass sich auch wirklich um die Gesellschaft gekümmert wird.
5. Innovation und Vorbildwirkung:
Die Jusos und die SPD könnten mit diesem Modell zeigen, dass progressive Politik nicht nur in Sonntagsreden oder halbherzigen Kampagnen, sondern in der Praxis funktioniert. Doppelspitzen setzen ein sichtbares Zeichen für Inklusivität, Teamarbeit und Diversität – in der Regierung, in Parteien und darüber hinaus in der Gesellschaft.
Umsetzungsvorschlag:
· Einführung einer verfassungsrechtlich verpflichtenden Doppelspitze auf Bundes- und Landesebene in Ministerien, Staatskanzleien und dem Kanzleramt.
· Strikte Quotenregelung nach Geschlechts- und Diversitätskriterien, um Repräsentation zu garantieren.
· Öffentlichkeitskampagne, die die Doppelspitze als modernes, inklusives, spannendes und effizientes Führungsmodell inszeniert.
· Einrichtung eines Mechanismus zur fairen Aufgabenverteilung zwischen beiden Kanzler*innen.
· Schick-Schnack-Schnuck darum wer das coolere Büro bekommt
Fazit:
Wir Jusos fordern: Doppelspitze, weil doppelt spitze. Für mehr Diversität, mehr Gleichberechtigung, eine neue politische Kultur, bessere Work-Work-Balance und exzellenten Gossip direkt aus dem Kanzleramt präsentiert von Arte, dem ZDF, MrWissen2Go und natürlich Fabian Köster. Deutschland braucht frische Köpfe, Teamarbeit auf höchster Ebene und ein bisschen Drama, das wirklich zählt – Politik, die sichtbar wirkt, Spaß macht und Verantwortung teilt.
